Jagdsaison in Deutschland: Wann darf man jagen?
In Deutschland beginnt die Jagdsaison für die meisten Wildarten im Spätsommer und Herbst. Die genauen Daten variieren je nach Wildart und Bundesland.
Übersicht der wichtigsten Schusszeiten
Rehwild - Rehbock: 1. Mai bis 31. Oktober - Ricke und Kitze: 1. August bis 31. Januar
Rotwild - Hirsch: 1. August bis 31. Januar - Tier und Kalb: 1. August bis 31. Januar
Schwarzwild Wildschweine haben keine Schonzeit in Deutschland. Sie können ganzjährig bejagt werden — auch Frischlinge.
Feldhase - Je nach Bundesland: Oktober bis Dezember - In manchen Bundesländern ist der Hase ganzjährig geschont
Fasan - Hahn: 1. Oktober bis 15. Januar (je nach Bundesland) - Henne: In vielen Bundesländern ganzjährig geschont
Wildenten (Stockente) - 1. September bis 15. Januar (Binnenjagd)
Bundeslandunterschiede
Die Schusszeiten sind im Bundesjagdgesetz geregelt, können aber von den Bundesländern eingeschränkt oder angepasst werden. Bayern, NRW und Baden-Württemberg haben teilweise abweichende Regelungen. Prüfe immer das aktuelle Landesjagdgesetz.
Warum gibt es Schonzeiten?
Schonzeiten schützen das Wild während der Brut- und Setzzeit. Sie sind ein zentrales Instrument des nachhaltigen Wildtiermanagements und sichern gesunde Wildpopulationen für kommende Generationen.
Drückjagd — der Höhepunkt der Saison
Für viele Jäger ist die Drückjagd auf Schwarzwild und Schalenwild im Herbst und Winter der Höhepunkt des Jagdjahres. Gut organisierte Drückjagden erfordern intensive Vorbereitung und klare Absprachen unter den Beteiligten.
Foto: Phasianus colchicus, Didier Descouens, via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)


