Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in einem Tempo über Europa aus, das jeden Jäger beunruhigen sollte. Das Virus, für Menschen harmlos, aber für Schweine und Wildschweine tödlich, wandert seit Jahren westwärts und verändert die Art, wie wir jagen.
Wie es sich verbreitet
Wildschweinpopulationen in betroffenen Gebieten sind in einigen Regionen nahezu über Nacht eingebrochen. In Polen, Tschechien und Teilen Deutschlands gehen Jäger, die früher regelmäßig Schwarzwild sahen, nun wochenlang ohne eine Sichtung. Die Krankheit verbreitet sich schnell: infizierte Tiere, kontaminierter Boden, sogar die Stiefel von Jägern können sie von einem Wald zum nächsten tragen.
Was Sie tun können
Reinigen Sie Ihre Stiefel immer vor und nach dem Betreten von Jagdgebieten. Lassen Sie keine Aufbruchteile im Feld zurück, verpacken Sie sie und entsorgen Sie sie ordnungsgemäß. Wenn Sie ein totes Wildschwein finden, berühren Sie es nicht und melden Sie es sofort Ihrer örtlichen Wildtierbehörde. Befolgen Sie außerdem die Verbringungsbeschränkungen in Ihrem Gebiet. Der Transport von erlegtem Schwarzwild über Regionalgrenzen kann das Virus unwissentlich verbreiten.
Die gute Nachricht
Dort, wo der Jagddruck aufrechterhalten wurde, erholen sich die Schwarzwildbestände schneller als in Gebieten, in denen die Jagd aus Angst eingestellt wurde. Der Jäger bleibt das wirksamste Mittel im Seuchenmanagement.



